Helm sinnvoll auf der Straße?

Hier riecht es nach verbranntem Gummi und heißen Bremsen. Alles rund um den Einsatz auf der Strecke!
Thomas1977
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JW hat geschrieben: 18 Feb 2021, 18:20 @ SRG (Y)

Bis auf Seitenaufprall... da kommts drauf an. Wenn man direkt an der Hüfte getroffen wird - schlecht. seitlicher Einschlag wenn die Räder erstmal dämpfen, eher easy.
Das ist aber auch in einem "normalen" Auto ziemlich böse. Arbeitskollege lag danach 3 Monate im Krankenhaus...

Der große Vorteil unserer Kisten ist, dass halt auch relativ wenig Energie aufgrund des geringen Gewichts da ist. Mein Überrollbügel könnte ich nach meinem Überschlag ein wenig abschleifen und neu pulvern lassen. :-) Hat sich nicht mal verzogen... :-)
Braucht jemand einen fast neuwertigen Westfield FIA Bügel? LOL...

Gruß

Thomas


Retom
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carsten_drechsler hat geschrieben: 25 Feb 2021, 19:51 Fahre ja auch kein Motorrad mit Stützrädern, nur weil ich umfallen könnte. :lol:
...obwohl das wäre eine Kunst mit Stützräder um die Kurve :lol:


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JW
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baumannma hat geschrieben: 24 Feb 2021, 23:01 danke carsten, nun ist alles klar!

dachte dass simpson leitet die kraft kompl. auf den oberkörper und ist unabhängig von den gurten so wie zbsp. das im video ersichtliche neckbrace von leat aus dem motocross. schlussendlich ist es aber von der abstützung identisch wie das hans.

grüsse
martin
Hallo Martin,
wenn Du den Hybrid oder HANS in Betracht ziehst, dann mailen wir nächste Woche. Im CSR muss da tatsächlich in jedem Fall eine Hilfsrahmen eingebaut weden, da die Gurte serienmäßig viel zu hoch festgemacht sind, als dass die Anlenkung stimmt. Beim CSR ist das deutlich aufwendiger als beim S3/SV. Ob so ein selbstgebauter Hilfsrahmen auf der Straße zulässig ist....?

@ all, wenn zu diesem Thema berechtigtes Interesse besteht, dann kann man dazu einen speziellen Thread eröffnen.


Gruß

Joachim Westermann
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JW
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ThiloHarich hat geschrieben: 24 Feb 2021, 22:41 Ich fahre auch sehr gerne auf dem Track.
Mit meiner untermotorisierten Karre bin ich bei den Race Events die ich so kenne halt eher das Opfer.

Und wenns um hartes Racing mit Feindkontakt geht fahre ich gerne Kart. Überschaubare Kosten, keine Wartung. Ich fahre da quasi im Freizeitlook (bin sicherlich nicht der Vollkasko Sicherheitsniveau Freak). Der Rest in meiner Gruppe (einige Testfahrer) hat feuerfeste Anzüge, Hans oder Halskrause, Rippenschutz, Hüftschutz, ....

Oder Slalom. Sichereres, preiswerteres Racing gibt es kaum.

Beim freien Fahren hab ich auch meinen Spaß. Da findet man meist auch jemanden auf ähnlichem Niveau mit dem man Spaß haben kann.

Aber ja ich fahre auch sehr gerne auf der Straße, natürlich mit deutlich mehr Reserven.
Auch dort will ich ein gewisses Sicherheitsniveau mit vertretbarem Aufwand/Einschränkungen erreichen.

Ich kennen keine offiziellen Zahlen, aber ich war in Hockenheim dabei als ein Fahrer gestorben ist. Auf der Straße bisher nicht. Ich sehe in meiner kleinen Erfahrungswelt nicht dass es auf dem Track sicherer ist.
So richtig schlau werde ich aus Dir nicht...

Da Du zum Beispiel noch nie beim SMRC gefahren bist, ist Deine Aussage, dass Du Dich als Opfer siehst natürlich Quatsch. Mit einem schwach motorisierten Seven in der Rennwagenklasse auf Grand Prix Strecken "gegen" AMGs oder GT3 zu fahren - OK, Da bist Du das Opfer. So oder so. Insbesondere wenns scheppert.
Bei Events zum Beispiel der Seven IG dann aber wiederum eher nicht.

Hartes Racing mit Feindkontakt findest Du im Kart angemessen. Soso. Da dies ein Seven Forum ist, braucht man das hier nicht thematisieren.

Auf der Straße wirst Du mit einem Seven niemals ein zeitgemäßes Sicherheitsniveau erhalten. Auch das dürfte geklärt sein.

Also um was gehts? Sollen wir uns hier über die Schwachköpfe unterhalten, die öffentliche Straßen mit einer Sportstätte /Rennstrecke verwechseln? Die sich eh nur gegen vermeintlich Unterlegene messen möchten?

Slalom: Es ist eine preiswerte, sichere und gute Sache, wenn man sich sportlich messen möchte. Nur hat das mit Racing halt mal rein gar nichts zu tun. Das heißt nicht, dass ich so etwas klein rede. Ich finde diese Art von Wettbewerb und Zeitvertreib absolut in Ordnung.

Also über was reden wir? Dass die Rundstrecke gefährlich ist? Wie definiert man das? Ist das freies Fahren bei der Seven IG, SMRC, Rennwagenklasse Trackdayveranstalter x y z nun gefährlicher als was?

Diese Frage wird man hier niemals endgültig beantworten können... Der Mann, der letztes Jahr in Hockenheim gestorben ist und den ich aus dem Auto geholt habe, wäre an dem Tag auf der Straße nicht gestorben. Das ist richtig. Allerdings ist dieser Mann, an jenem Tag auch, nach zig Jahren Rennstrecke, nicht nach Hockenheim gekommen, in Bewussten heute hinter dem Lenkrad zu sterben. Bei diesem Crash hatte es den Sitz aus der Verankerung gerissen, was immer mit das Schlimmste ist was einem passieren kann. Er war nicht der Unfallverursacher, ob er für den rausgerissenen Sitz verantwortlich zu machen gewesen wäre, weiß ich nicht.

Hier in diesem Forum ist nun mal ganz oft überhaupt kein Bewusstsein vorhanden, was für Konsequenzen bestimmte Handlungen nach sich ziehen.

Ich finde schon, dass die Clubsport Trophy, das freie Fahren bei der Seven IG und der SMRC genügend Raum lassen um einen Seven artgerecht zu bewegen. Das ist auf der Straße einfach nicht drin. Helm hin oder her.

Wie Axel schon schrieb, die Halskrause macht sicher schön warm. Sie hilft unterentwickelten Nackenmuskulaturen sicher auch vor unangenehmen Schmerzen. Mehr aber nicht.


Gruß

Joachim Westermann
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@joachim melde mich nächste woche, gibt mit ziemlicher sicherheit noch weitere punkte die nicht zusammenpassen.

grüsse
martin


ThiloHarich
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JW hat geschrieben: 28 Feb 2021, 13:31 Also um was gehts? Sollen wir uns hier über die Schwachköpfe unterhalten, die öffentliche Straßen mit einer Sportstätte /Rennstrecke verwechseln? Die sich eh nur gegen vermeintlich Unterlegene messen möchten?
Ich fahre auf öffentlichen Straßen am liebsten alleine. Keiner vor mir, keiner hinter mir, keiner der mit entgegen kommt.
Und bei uns gibt es noch ein paar Strecken die relativ leer sind.
Wenn ich kein gutes Gefühl habe breche ich ab und fahre ganz entspannt nach Hause.
Und ich will einfach spüren und vorhersagen was das Auto wann wo macht.
Ich bleibe gerne genau akkurat auf meiner Spur.
Immer mit Luft nach oben.
Es war noch nie mein Ziel schneller als jemand anderes zu sein. Ich will im Einklang mit der Maschine funktionieren.
Ich habe schon zu viele gesehen, die mit ihrem Porsche, Golf, .. weit über ihren Grenze gehen, wenn sie mich im Rückspiegel sehen. Dann halte ich an und warte bis wieder frei ist vor mir und sich der Kollege beruhigt hat.
Vertrauen, Sicherheit und dann vielleicht Geschwindigkeit auf dem (Slalom-)Track kommt für mich einfach aus dem Feeling das man fürs Auto entwickelt.
Und ja das kann man gut überall und auch unterhalb des Grenzbereichs entwickeln.

Ja ich fahre 70% auf der Straße, wie die meisten Seven Fahrer (vermute ich), und ich finds gut.
Ich fahre auch gerne mal so (mit der Kamera) in der Gegend rum und schaue und mache Bilder.


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JW
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Ein wirklich vorbildliches Verhalten! Dafür brauchts dann wirklich einen Helm und eine Halskrause?


Gruß

Joachim Westermann
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